Aktuelles:
15.05.13
ERIH Jahreskonferenz 2013 - Bitte Termin vormerken und Call for papers now open
Die ERIH Jahreskonfernz 2013 – Back in the Ruhr
Konferenzthema: “Measuring the benefits of...
10.03.13
Ergebnisse der ERIH Konferenz 2012
Mehr als 100 Teilnehmer aus 15 europäischen Ländern nahmen an der ERIH Konferenz 2012 im September...
21.02.13
Vorträge für Konferenz gesucht: Rust, Regeneration and Romance: Iron and Steel Landscapes and Cultures
Das Ironbridge International Institute for Cultural Heritage, die Universität Birmingham and der...
Schaubergwerk und Bergbaumuseum „Röhrigschacht“ Wettelrode
Lehde
06526 Sangerhausen OT Wettelrode
Kreis Mansfeld-Südharz
Sachsen-Anhalt
Germany
Tel +49 (0) 3464 - 587816
Webseite >>
Das Objekt
Die Arbeit unter Tage war wahrlich kein Zuckerschlecken: Extrem niedrige Streben von manchmal nicht mehr als 40 Zentimetern Höhe, der Staub des abgebauten Kupferschiefers und nicht zuletzt der Lärm der Hackmaschinen und Bohrhämmer setzten die Bergleute enormen Belastungen aus. Wer will, kann das im 1991 eröffneten Schaubergwerk „Röhrigschacht“ im Sangerhäuser Ortsteil Wettelrode hautnah erleben. Startpunkt ist das Fördergerüst anno 1884, eines der ältesten in Europa. Von dort geht es im original erhaltenen Förderkorb 283 Meter in die Tiefe und dann noch einmal 1.000 Meter mit der Grubenbahn zu Abbaufeldern des 19. Jahrhunderts. Dort erklären ehemalige Bergleute, z. T. von historischen Geräten lautstark unterstützt, die Abbaumethoden von den Anfängen bis zur Neuzeit.
Das ist eine lange und spannende Geschichte. Immerhin blicken Abbau und Verhüttung des Kupferschiefers im südöstlichen Harzvorland auf eine 800jährige Tradition zurück, die erst 1990 endete. In dieser Zeit entstanden im Sangerhäuser Revier 270 Schächte, in der Mansfelder Mulde waren es sogar über 1.000. Mitten in dieser historischen Bergbaulandschaft liegt der Röhrigschacht. In seinen Tagesanlagen logiert seit 1987 ein Museum. Gezähe, Bohr- und Ladegeräte, Grubentransportmittel, Abbaumechanisierung, Geräte und Maschinen der Wetterführung und Wasserhaltung sowie zahlreiche Modelle und Bilddokumente machen die Ausstellung zu einem abwechslungsreichen Parcours durch Geologie und jüngere Geschichte des regionalen Kupferschieferbergbaus. Dessen typische Schachtfördertechniken werden draußen im Haldenbereich erläutert.
Inzwischen haben Veranstaltungen wie der „Tag des Bergmanns“ im Juli, das „Kabarett untertage“ im Frühjahr und Herbst oder die vorweihnachtliche Barbarafeier ihr festes Publikum gefunden. Auch Wanderer kommen auf ihre Kosten. Ein Lehrpfad durch die Altbergbaulandschaft führt auf zwei unterschiedlichen Rundwegen zu den reichhaltigen Resten, die der mittelalterliche Bergbau in der Umgebung hinterlassen hat.
Das ist eine lange und spannende Geschichte. Immerhin blicken Abbau und Verhüttung des Kupferschiefers im südöstlichen Harzvorland auf eine 800jährige Tradition zurück, die erst 1990 endete. In dieser Zeit entstanden im Sangerhäuser Revier 270 Schächte, in der Mansfelder Mulde waren es sogar über 1.000. Mitten in dieser historischen Bergbaulandschaft liegt der Röhrigschacht. In seinen Tagesanlagen logiert seit 1987 ein Museum. Gezähe, Bohr- und Ladegeräte, Grubentransportmittel, Abbaumechanisierung, Geräte und Maschinen der Wetterführung und Wasserhaltung sowie zahlreiche Modelle und Bilddokumente machen die Ausstellung zu einem abwechslungsreichen Parcours durch Geologie und jüngere Geschichte des regionalen Kupferschieferbergbaus. Dessen typische Schachtfördertechniken werden draußen im Haldenbereich erläutert.
Inzwischen haben Veranstaltungen wie der „Tag des Bergmanns“ im Juli, das „Kabarett untertage“ im Frühjahr und Herbst oder die vorweihnachtliche Barbarafeier ihr festes Publikum gefunden. Auch Wanderer kommen auf ihre Kosten. Ein Lehrpfad durch die Altbergbaulandschaft führt auf zwei unterschiedlichen Rundwegen zu den reichhaltigen Resten, die der mittelalterliche Bergbau in der Umgebung hinterlassen hat.
Öffnungszeiten
Juni bis August:
Dienstag - Sonntag 09.30-17.00 Uhr
September bis Mai:
Mittwoch - Sonntag 09.30-17.00 Uhr
Dienstag - Sonntag 09.30-17.00 Uhr
September bis Mai:
Mittwoch - Sonntag 09.30-17.00 Uhr
Service-Einrichtungen
Empfohlene Aufenthaltsdauer 2-4 Stunden
Eintritt kostenpflichtig
Barrierefreier Zugang bitte Hinweise auf Webseite beachten
Angebote für Kinder Führungen für Kinder
Gastronomie Restaurant
Museumsshop Ja

Tourismusinformation