Aktuelles:
15.05.13
ERIH Jahreskonferenz 2013 - Bitte Termin vormerken und Call for papers now open
Die ERIH Jahreskonfernz 2013 – Back in the Ruhr
Konferenzthema: “Measuring the benefits of...
10.03.13
Ergebnisse der ERIH Konferenz 2012
Mehr als 100 Teilnehmer aus 15 europäischen Ländern nahmen an der ERIH Konferenz 2012 im September...
21.02.13
Vorträge für Konferenz gesucht: Rust, Regeneration and Romance: Iron and Steel Landscapes and Cultures
Das Ironbridge International Institute for Cultural Heritage, die Universität Birmingham and der...
Technikmuseum Magdeburg
Dodendorfer Straße 65
39112 Magdeburg
Sachsen-Anhalt
Germany
Tel +49 (0) 392 - 6223906
Webseite >>
Das Objekt
Wenn es etwas gibt, das die Ausstellungsstücke im Technikmuseum Magedeburg eint, dann ist das Pioniergeist. Den verrät etwa die Dreschanlage der Magdeburger Firma Zimmermann um 1900, entdeckt in einer Scheune in Glindenberg. Ihr Besitzer setzte vorbehaltlos auf Fortschritt und nahm dafür Anschaffungskosten von mehreren tausend Reichsmark in Kauf. Die regionalen Anfänge des Maschinenzeitalters markiert eine Lokomobile anno 1862 aus den Wolf-Werken in Magdeburg-Buckau. Ein gewaltiger Dampfhammer wiederum trägt das Datum 1891. Er stand noch bis 1989 in der Feuerschmiede des Schwermaschinenkombinats „Ernst Thälmann“ (SKET).
Teil des SKET war auch die Ausstellungshalle selbst, die bis 1993 industriell genutzt wurde und Magdeburgs Ruf als Maschinenbauzentrum maßgeblich mitbegründete. Davor beherbergte das Gelände einen bedeutenden Rüstungsbetrieb und rückte die Stadt damit ins Zielfernrohr alliierter Bombergeschwader. Bereits 1871 hatte Hermann Gruson hier eine Gießerei für Bahn- und Rüstungsgüter etabliert, die später in den Besitz der Firma Krupp überging. So spiegelt allein der Ort des 1995 gegründeten Museums die reiche industrielle Tradition der Stadt wider.
Auffällig ist die Bandbreite der Ausstellung. Ihre Sammlungen umfassen handwerkliche Zeugnisse ebenso wie landwirtschaftliche, verkehrstechnische und industrielle Objekte. Transmissionsbetriebenen Werkstätten wie etwa einem Schusterbetrieb stehen Produkte von Dreh- und Fräsmaschinen oder die Serienfertigung von Besteck gegenüber. An anderer Stelle erfahren die Besucher, wie eine Hubbrücke funktioniert oder nach welchem Prinzip die Zeilensetzmaschine einer traditionellen Druckerei arbeitet. Eine eigene Abteilung ist dem Flugpionier Hans Grade gewidmet, der 1908 in Magdeburg den ersten deutschen Motorflug absolvierte. Zahlreiche Maschinen und Anlagen werden im Schaubetrieb vorgeführt. Das macht den Einblick in die vielfältige Arbeitswelt vergangener Generationen zu einem besonders lebendigen Erlebnis.
Teil des SKET war auch die Ausstellungshalle selbst, die bis 1993 industriell genutzt wurde und Magdeburgs Ruf als Maschinenbauzentrum maßgeblich mitbegründete. Davor beherbergte das Gelände einen bedeutenden Rüstungsbetrieb und rückte die Stadt damit ins Zielfernrohr alliierter Bombergeschwader. Bereits 1871 hatte Hermann Gruson hier eine Gießerei für Bahn- und Rüstungsgüter etabliert, die später in den Besitz der Firma Krupp überging. So spiegelt allein der Ort des 1995 gegründeten Museums die reiche industrielle Tradition der Stadt wider.
Auffällig ist die Bandbreite der Ausstellung. Ihre Sammlungen umfassen handwerkliche Zeugnisse ebenso wie landwirtschaftliche, verkehrstechnische und industrielle Objekte. Transmissionsbetriebenen Werkstätten wie etwa einem Schusterbetrieb stehen Produkte von Dreh- und Fräsmaschinen oder die Serienfertigung von Besteck gegenüber. An anderer Stelle erfahren die Besucher, wie eine Hubbrücke funktioniert oder nach welchem Prinzip die Zeilensetzmaschine einer traditionellen Druckerei arbeitet. Eine eigene Abteilung ist dem Flugpionier Hans Grade gewidmet, der 1908 in Magdeburg den ersten deutschen Motorflug absolvierte. Zahlreiche Maschinen und Anlagen werden im Schaubetrieb vorgeführt. Das macht den Einblick in die vielfältige Arbeitswelt vergangener Generationen zu einem besonders lebendigen Erlebnis.
Öffnungszeiten
April bis Oktober:
Dienstag - Sonntag 10.00-17.00 Uhr
November bis März:
Dienstag - Sonntag 10.00-16.00 Uhr
Führungen möglich;
Dienstag - Sonntag 10.00-17.00 Uhr
November bis März:
Dienstag - Sonntag 10.00-16.00 Uhr
Führungen möglich;
Service-Einrichtungen
Empfohlene Aufenthaltsdauer 1 Stunden
Eintritt kostenpflichtig
Barrierefreier Zugang vollständig
Angebote für Kinder Spielplatz, Führungen für Kinder
Gastronomie Gastronomie in der Nähe
Museumsshop Ja

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