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15.05.13
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Die ERIH Jahreskonfernz 2013 – Back in the Ruhr
Konferenzthema: “Measuring the benefits of...
10.03.13
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21.02.13
Vorträge für Konferenz gesucht: Rust, Regeneration and Romance: Iron and Steel Landscapes and Cultures
Das Ironbridge International Institute for Cultural Heritage, die Universität Birmingham and der...
Kraftwerk und Werkssiedlung Zschornewitz
Kraftwerkstraße 13
06791 Zschornewitz
Kreis Wittenberg
Sachsen-Anhalt
Germany
Tel +49 (0) 34905 - 52317
Webseite >>
Das Objekt
Die Wand aus Schaltpulten, Hebeln und einer Vielzahl von Messinstrumenten zeigt es unmittelbar an: Hier, in der original erhaltenen Schaltwarte, liefen einst alle Fäden zusammen. Auch ein Teil der historischen Maschinenhalle mit zwei Turbinen ist noch zu sehen. Gemeinsam bilden sie den Kern dessen, was einmal das größte Dampfkraftwerk der Welt war.
Dessen Geschichte beginnt am 14. Dezember 1915 mit dem Probebetrieb einer Turbine und 16 Megawatt Leistung. Ende der 1920er Jahre sind daraus 430 Megawatt geworden. 15 Schornsteine und 21 Kühltürme prägen fortan das Bild des Kraftwerks Zschornewitz. Der Industriegigant am Rand der Dübener Heide versorgt eine blühende regionale Maschinenbau- und Chemieindustrie und liefert Strom bis nach Berlin. Die erforderliche Braunkohle kommt aus Tagebauen, die Zschornewitz mit ihren Abraumhalden und Aschedeponien zusehends einkreisen. Unmittelbar neben dem Kraftwerk und zeitgleich mit ihm entsteht eine für damalige Verhältnisse vorbildhafte Gartenstadt: die Werkssiedlung „Kolonie“. Deren Bewohner müssen im Sommer 1945 als Reparationsleistung zwei Drittel des Kraftwerks demontieren. Der erneute Ausbau der Werkskapazität setzt 1955 ein und mündet 1987 in ein Leistungsvolumen von knapp 600 Megawatt.
1992 geht das mittlerweile auf Erdgasbetrieb umgestellte Kraftwerk endgültig vom Netz. Eine Initiative der Stiftung Bauhaus Dessau bewahrt die historischen Kerngebäude der Industrieanlage vor dem drohenden Abriss und stellt sie ebenso unter Denkmalschutz wie die Werkskolonie. Deren Siedlungskomplex wird im Rahmen der Expo 2000 als bedeutendes Zeugnis deutscher Industriekultur originalgetreu saniert. Das Kraftwerk selbst feiert bereits 1992 Wiedereröffnung als „Kulturkraftwerk“. Zwei Jahre später ist die denkmalgerechte Restaurierung der erhaltenen Gebäudeteile weitgehend abgeschlossen. Als lebendiges Buch der Industriegeschichte bieten Maschinenhaus und Schaltwarte heute ein eindrucksvolles Ambiente für eine breite Palette von Veranstaltungen.
Dessen Geschichte beginnt am 14. Dezember 1915 mit dem Probebetrieb einer Turbine und 16 Megawatt Leistung. Ende der 1920er Jahre sind daraus 430 Megawatt geworden. 15 Schornsteine und 21 Kühltürme prägen fortan das Bild des Kraftwerks Zschornewitz. Der Industriegigant am Rand der Dübener Heide versorgt eine blühende regionale Maschinenbau- und Chemieindustrie und liefert Strom bis nach Berlin. Die erforderliche Braunkohle kommt aus Tagebauen, die Zschornewitz mit ihren Abraumhalden und Aschedeponien zusehends einkreisen. Unmittelbar neben dem Kraftwerk und zeitgleich mit ihm entsteht eine für damalige Verhältnisse vorbildhafte Gartenstadt: die Werkssiedlung „Kolonie“. Deren Bewohner müssen im Sommer 1945 als Reparationsleistung zwei Drittel des Kraftwerks demontieren. Der erneute Ausbau der Werkskapazität setzt 1955 ein und mündet 1987 in ein Leistungsvolumen von knapp 600 Megawatt.
1992 geht das mittlerweile auf Erdgasbetrieb umgestellte Kraftwerk endgültig vom Netz. Eine Initiative der Stiftung Bauhaus Dessau bewahrt die historischen Kerngebäude der Industrieanlage vor dem drohenden Abriss und stellt sie ebenso unter Denkmalschutz wie die Werkskolonie. Deren Siedlungskomplex wird im Rahmen der Expo 2000 als bedeutendes Zeugnis deutscher Industriekultur originalgetreu saniert. Das Kraftwerk selbst feiert bereits 1992 Wiedereröffnung als „Kulturkraftwerk“. Zwei Jahre später ist die denkmalgerechte Restaurierung der erhaltenen Gebäudeteile weitgehend abgeschlossen. Als lebendiges Buch der Industriegeschichte bieten Maschinenhaus und Schaltwarte heute ein eindrucksvolles Ambiente für eine breite Palette von Veranstaltungen.
Öffnungszeiten
Die Werkssiedlung ist ganzjährig frei zugänglich
Kraftwerk:
Montag - Freitag 09.00-15.00 Uhr
Samstag, Sonntag nach Voranmeldung
nur mit Führungen;
Kraftwerk:
Montag - Freitag 09.00-15.00 Uhr
Samstag, Sonntag nach Voranmeldung
nur mit Führungen;
Service-Einrichtungen
Empfohlene Aufenthaltsdauer 1,5-2 Stunden
Eintritt frei
Barrierefreier Zugang nicht möglich
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