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05.08.10
ERIH Jahreskonferenz 2010 27.-29. October 2010 in Barcelona, Spanien
Anmeldefrist läuft bis zum 30. September 2010.
28.07.10
Historisches Steinkohlebergwerk "Guido" ausgezeichnet
ERIH-Ankerpunkt Historisches Steinkohlebergwerk "Guido" in Zabrze (Polen) als "Botschafter...
19.07.10
Tage der Industriekultur Rhein-Main 2010 - Automatisch gut!
Vom 10. bis 15. August 2010 dreht sich alles wieder um Industriekultur bei den "Tagen der...
Braunkohletagebau Inden
Braunkohletagebau
Informationszentrum der RWE Power Schloss Paffendorf
Burgstraße
50126 Bergheim
NRW
Germany
Tel +49 (0) 2271 - 75120043
Webseite >>
Das Objekt
Schon von weitem sind sie in der flachen Bördenlandschaft östlich von Aachen zu erkennen, die Symbole des rheinischen Braunkohletagebaus: Die riesige Aufschüttung der Sofienhöhe, Abraummaterial eines der größten „Löcher” Europas, des Tagebaus Hambach, sowie die Dampfschwaden, die sich zu Wolken formierend den Kühltürmen des Kohlekraftwerks Weisweiler entsteigen. Hier werden jährlich 18 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt. Der Energiehunger des Menschen macht es möglich, dass eine ganze Landschaft und mit ihr auch komplette Dörfer verschwunden sind und zur Zeit noch verschwinden, gleichzeitig aber eine neue Landschaft aus „zweiter Hand” entsteht.
Nordöstlich von Eschweiler erstreckt sich der Tagebau Inden, einer von drei Braunkohletagebauen im rheinischen Braunkohlerevier, in denen RWE Power jährlich rund 100 Millionen Tonnen Braunkohle fördert. Gewaltige Erdmassen werden hier mit riesigen Schaufelbaggern herausgeholt. 2005 erreichte der Tagebau nördlich von Lamersdorf den früheren Verlauf der Inde, den Fluss, der dem Tagebau und dem Ort Inden seinen Namen gab. Inzwischen hat die Inde auf einer Länge von 12 km ein neues Flussbett erhalten mit einer teilweise naturnah gestalteten Auenlandschaft. Flache, feuchte Uferzonen, zahlreiche Bäume und Sträucher sowie Wildwiesen säumen den Uferbereich.
Bei Eschweiler-Dürwiß ist im Rahmen der Rekultivierung ein besonderes Naherholungsgebiet entstanden, der rund 100 Hektar große Blausteinsee mit dem so genannten Schlangengrabental. Hier hat sich ein beliebtes Ausflugsziel für Wassersportler entwickelt.
Viele ehemalige Abbaubereiche sind inzwischen rekultiviert und wieder zur landwirtschaftlichen Nutzfläche bzw. zu Erholungsgebieten umgewandelt worden. Besucherinnen und Besucher können interessante Aussichtspunkte und Industrieobjekte auf der „Straße der Energie” entweder mit dem Fahrrad (37 km) oder Auto (31 km) anfahren und besichtigen. Ausgangsort ist das Informationszentrum von RWE Power, Schloss Paffendorf in Bergheim, wo man entsprechendes Prospekt- und Kartenmaterial bekommen kann.
Die Punkte im einzelnen sind:
1. Schloss Paffendorf: Informationszentrum von RWE Power
2. Wiedenfelder Höhe: Landschaft nach dem Tagebau
3. Kraftwerk Niederaußem und BoA: Strom aus rheinischer Braunkohle
4. Fabrik Fortuna-Nord: Produkte aus Braunkohle
5. Fotovoltaikanlage Neurather See: Strom aus Sonne
6. Windtestfeld Frimmersdorfer Höhe: Strom aus Wind
7. Rekultivierung Fortuna-Garsdorf: Rekultivierung und Bodenschutz
8. Peringsmaar: Rekultivierung und Ökologie
9. Tagebau Hambach. Gewinnung der Braunkohle
Nordöstlich von Eschweiler erstreckt sich der Tagebau Inden, einer von drei Braunkohletagebauen im rheinischen Braunkohlerevier, in denen RWE Power jährlich rund 100 Millionen Tonnen Braunkohle fördert. Gewaltige Erdmassen werden hier mit riesigen Schaufelbaggern herausgeholt. 2005 erreichte der Tagebau nördlich von Lamersdorf den früheren Verlauf der Inde, den Fluss, der dem Tagebau und dem Ort Inden seinen Namen gab. Inzwischen hat die Inde auf einer Länge von 12 km ein neues Flussbett erhalten mit einer teilweise naturnah gestalteten Auenlandschaft. Flache, feuchte Uferzonen, zahlreiche Bäume und Sträucher sowie Wildwiesen säumen den Uferbereich.
Bei Eschweiler-Dürwiß ist im Rahmen der Rekultivierung ein besonderes Naherholungsgebiet entstanden, der rund 100 Hektar große Blausteinsee mit dem so genannten Schlangengrabental. Hier hat sich ein beliebtes Ausflugsziel für Wassersportler entwickelt.
Viele ehemalige Abbaubereiche sind inzwischen rekultiviert und wieder zur landwirtschaftlichen Nutzfläche bzw. zu Erholungsgebieten umgewandelt worden. Besucherinnen und Besucher können interessante Aussichtspunkte und Industrieobjekte auf der „Straße der Energie” entweder mit dem Fahrrad (37 km) oder Auto (31 km) anfahren und besichtigen. Ausgangsort ist das Informationszentrum von RWE Power, Schloss Paffendorf in Bergheim, wo man entsprechendes Prospekt- und Kartenmaterial bekommen kann.
Die Punkte im einzelnen sind:
1. Schloss Paffendorf: Informationszentrum von RWE Power
2. Wiedenfelder Höhe: Landschaft nach dem Tagebau
3. Kraftwerk Niederaußem und BoA: Strom aus rheinischer Braunkohle
4. Fabrik Fortuna-Nord: Produkte aus Braunkohle
5. Fotovoltaikanlage Neurather See: Strom aus Sonne
6. Windtestfeld Frimmersdorfer Höhe: Strom aus Wind
7. Rekultivierung Fortuna-Garsdorf: Rekultivierung und Bodenschutz
8. Peringsmaar: Rekultivierung und Ökologie
9. Tagebau Hambach. Gewinnung der Braunkohle
