Aktuelles:
15.05.13
ERIH Jahreskonferenz 2013 - Bitte Termin vormerken und Call for papers now open
Die ERIH Jahreskonfernz 2013 – Back in the Ruhr
Konferenzthema: “Measuring the benefits of...
10.03.13
Ergebnisse der ERIH Konferenz 2012
Mehr als 100 Teilnehmer aus 15 europäischen Ländern nahmen an der ERIH Konferenz 2012 im September...
21.02.13
Vorträge für Konferenz gesucht: Rust, Regeneration and Romance: Iron and Steel Landscapes and Cultures
Das Ironbridge International Institute for Cultural Heritage, die Universität Birmingham and der...
Bergische Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe
Burggraben 9-12
51429 Bergisch Gladbach
Rheinisch-Bergischer Kreis
NRW
Germany
Tel +49 (0) 2204 - 55559
Webseite >>
Das Objekt
Dieser Keller hat es in sich – plötzlich tut sich vor den Augen ein kompletter Bergwerksstollen auf! Grobe Holzverstrebungen halten Wände und Decken, Loren und Bohrgerät stehen bereit, ein Förderkorb ist da, ein Wurfschaufellader und sogar ein Abortkübel. Dazu stampft eine Dampfmaschine anno 1885 ihren lärmend-monotonen Rhythmus. So ging es im 19. Jahrhundert vielerorts im Bergischen Land zu. Damals wurde hier Zinkblende gefördert – in mehr als 50 Gruben, vom Ein-Mann-Betrieb bis zum Großbergwerk Lüderich. Das schloß 1978 endgültig seine Tore und setzte damit den Schlußpunkt unter eine regionaltypische Bergbautradition. Der Keller des Bergischen Museums für Bergbau, Handwerk und Gewerbe im Bergisch-Gladbacher Stadtteil Bensberg hält die Erinnerung an diesen einst bedeutsamen Industriezweig wach.
Leben zwischen Schloß und Stollen: Das ist das Motto der erstaunlich vielfältigen Ausstellungen des Hauses. Tatsächlich thront das mächtige Bensberger Schloß ganz in der Nähe. Das Museum selbst, dessen Gründung auf das Jahr 1928 zurückgeht, hat seinen Stammsitz im sogenannten Türmchenhaus unmittelbar neben dem örtlichen Rathaus. Im Mittelpunkt steht der Alltag der Menschen in vor- und frühindustrieller Zeit. Wie etwa ging es hier um 1700 zu, als Herzog Johann Wilhelm II. das prunkvolle Schloß in Anlehnung an die französische Königsresidenz von Versailles errichten ließ? Wo und in welchen Verhältnissen lebten diejenigen, die den riesigen feudalen Palast bauten und ausstatteten? Ein Rundgang über das Freigelände des Museums gerät unversehens zur Zeitreise durch das regionale Handwerk und Gewerbe. Gerberei, Schuhmacherei und Sattlerei bilden dabei einen spannungsvollen Gegensatz zur späteren maschinellen Produktion in einer Kofferfabrik. Zum Arbeitsplatz eines Ketten- und Grobschmiedes gesellt sich ein ehemals mit Wasserkraft betriebenes historisches Hammerwerk, das ursprünglich im Gelpetal stand und nun hierher verlegt wurde. All diese Werkstätten und Betriebe verfügen über eine Fülle original erhaltenen Werkzeugs und werden regelmäßig in Betrieb genommen. Gemeinsam mit dem Schaubergwerk versprechen sie eine erlebnisreiche Begegnung mit der Wirtschafts- und Industriegeschichte einer ganzen Region.
Leben zwischen Schloß und Stollen: Das ist das Motto der erstaunlich vielfältigen Ausstellungen des Hauses. Tatsächlich thront das mächtige Bensberger Schloß ganz in der Nähe. Das Museum selbst, dessen Gründung auf das Jahr 1928 zurückgeht, hat seinen Stammsitz im sogenannten Türmchenhaus unmittelbar neben dem örtlichen Rathaus. Im Mittelpunkt steht der Alltag der Menschen in vor- und frühindustrieller Zeit. Wie etwa ging es hier um 1700 zu, als Herzog Johann Wilhelm II. das prunkvolle Schloß in Anlehnung an die französische Königsresidenz von Versailles errichten ließ? Wo und in welchen Verhältnissen lebten diejenigen, die den riesigen feudalen Palast bauten und ausstatteten? Ein Rundgang über das Freigelände des Museums gerät unversehens zur Zeitreise durch das regionale Handwerk und Gewerbe. Gerberei, Schuhmacherei und Sattlerei bilden dabei einen spannungsvollen Gegensatz zur späteren maschinellen Produktion in einer Kofferfabrik. Zum Arbeitsplatz eines Ketten- und Grobschmiedes gesellt sich ein ehemals mit Wasserkraft betriebenes historisches Hammerwerk, das ursprünglich im Gelpetal stand und nun hierher verlegt wurde. All diese Werkstätten und Betriebe verfügen über eine Fülle original erhaltenen Werkzeugs und werden regelmäßig in Betrieb genommen. Gemeinsam mit dem Schaubergwerk versprechen sie eine erlebnisreiche Begegnung mit der Wirtschafts- und Industriegeschichte einer ganzen Region.
