Aktuelles:
15.05.13
ERIH Jahreskonferenz 2013 - Bitte Termin vormerken und Call for papers now open
Die ERIH Jahreskonfernz 2013 – Back in the Ruhr
Konferenzthema: “Measuring the benefits of...
10.03.13
Ergebnisse der ERIH Konferenz 2012
Mehr als 100 Teilnehmer aus 15 europäischen Ländern nahmen an der ERIH Konferenz 2012 im September...
21.02.13
Vorträge für Konferenz gesucht: Rust, Regeneration and Romance: Iron and Steel Landscapes and Cultures
Das Ironbridge International Institute for Cultural Heritage, die Universität Birmingham and der...
Bergbaumuseum
Musee de la Mine
3 boulevard Francet d’Esperey
42000 Saint-Etienne
France
Tel +33 (0) 477 - 438523
Webseite >>
Das Objekt
Die Region um Saint Etienne war über mehrere Jahrhunderte eines der wichtigsten Kohlereviere in Frankreich. Die hier geförderte Kohle bildete überdies die Grundlage für die umfangreiche Textil und Maschinenbauindustrie der Stadt. Das letzte Bergwerk schloss 1984 seine Pforten, doch hält die Grube Couriot die Erinnerung an die Zeit des Kohleabbaus wach. Couriot war von 1913 bis 1972 in Funktion und betrieb als erste Zeche in Frankreich überhaupt den Maschinenpark der Tagesanlagen mit elektrischer Energie. Dominiert wird das Bergwerksgelände von einem hoch aufragenden Stahlförderturm. Hauptattraktion des Museums ist ein über Tage rekonstruierter Stollen. Die Besucher betreten ihn durch den Raum, in dem die Kumpel ihre Arbeitskleidung an- bzw. ablegten (la salle des pendus), und die daran anschließende Waschkaue. Im Schaustollen selbst wartet eine Grubenbahn, wie sie benutzt wurde, um Bergleute vom Grund des Förderschachtes zu den jeweils auszubeutenden Kohleflözen zu bringen. Die Fahrt vermittelt einen Eindruck von den im 20. Jahrhundert gebräuchlichen Förderanlagen und Gewinnungsmaschinen zum Abbau der Kohle. Erhalten hat sich zudem die einstige Fördermaschine samt zugehörigem Kraftwerk. Ein audiovisuelles Programm erzählt die Geschichte des Bergbaus in der Region.
