Aktuelles:
15.05.13
ERIH Jahreskonferenz 2013 - Bitte Termin vormerken und Call for papers now open
Die ERIH Jahreskonfernz 2013 – Back in the Ruhr
Konferenzthema: “Measuring the benefits of...
10.03.13
Ergebnisse der ERIH Konferenz 2012
Mehr als 100 Teilnehmer aus 15 europäischen Ländern nahmen an der ERIH Konferenz 2012 im September...
21.02.13
Vorträge für Konferenz gesucht: Rust, Regeneration and Romance: Iron and Steel Landscapes and Cultures
Das Ironbridge International Institute for Cultural Heritage, die Universität Birmingham and der...
Das Objekt
Das Silberbergwerk von Oberzeiring, 16 Kilometer nordwestlich von Judenburg in den Niederen Tauern, blickt auf eine mehr als tausendjährige Geschichte zurück und avancierte im Mittelalter zur ergiebigsten Silberquelle der östlichen Alpen. Gleich mehrfach war die Erzmine unmittelbar den Habsburger Kaisern unterstellt. Allerdings wurde die Förderung zunehmend schwierig. Zwischen 1783 und 1885 gab es verschiedene Versuche, Eisenerz zu erschließen, doch konnte auch die vorübergehende Förderung von Baryt in den 1950er und 1960er Jahren nicht verhindern, dass 1963 alle Bergwerksarbeiten eingestellt wurden. Die Stollen dringen in einem Radius von rund zwei Kilometern etwa drei Kilometer in den Felsen ein, sind jedoch heute geflutet.
Besucher des örtlichen Museums erwartet ein 1958 eröffnetes Schaubergwerk, ergänzt um eine Ausstellung zu Werkzeugen und Beleuchtungsmethoden für die Arbeit untertage sowie eine Sammlung von Gesteinsproben. Ebenfalls noch zu sehen sind Überreste der Münzstätte, die zwischen 1284 und 1365 das hier in Oberzeiring geförderte Silber zu Münzen prägte.
Besucher des örtlichen Museums erwartet ein 1958 eröffnetes Schaubergwerk, ergänzt um eine Ausstellung zu Werkzeugen und Beleuchtungsmethoden für die Arbeit untertage sowie eine Sammlung von Gesteinsproben. Ebenfalls noch zu sehen sind Überreste der Münzstätte, die zwischen 1284 und 1365 das hier in Oberzeiring geförderte Silber zu Münzen prägte.
