Aktuelles:
15.05.13
ERIH Jahreskonferenz 2013 - Bitte Termin vormerken und Call for papers now open
Die ERIH Jahreskonfernz 2013 – Back in the Ruhr
Konferenzthema: “Measuring the benefits of...
10.03.13
Ergebnisse der ERIH Konferenz 2012
Mehr als 100 Teilnehmer aus 15 europäischen Ländern nahmen an der ERIH Konferenz 2012 im September...
21.02.13
Vorträge für Konferenz gesucht: Rust, Regeneration and Romance: Iron and Steel Landscapes and Cultures
Das Ironbridge International Institute for Cultural Heritage, die Universität Birmingham and der...
Bergbaumuseum Idrija
Idrijska rudnik
Kosovelova 3
5280 Idrija
Slovenia
Tel +386 (0) 5377 - 1142
Webseite >>
Das Objekt
Viele Jahrhunderte lang war Idrija ein Zentrum für die Förderung von Zinkerzen und Zinnober, das den Grundstoff für Quecksilber liefert. 1497 entdeckte Zinnoberlagerstätten beutete die Regierung des Habsburger Reichs von 1500 an aus und errichtete Schmelzen an den Ufern der Idriza, nordöstlich vom Stadtzentrum. Nicht weniger als 5.500 Bergleute arbeiteten hier um die Mitte des 18. Jahrhunderts. Im frühen 20. Jahrhundert erlebte eine Belegschaft von 1.500 Bergleuten samt Familien einer Bergwerksleitung, die auf alle Lebensbereiche Einfluss nahm und sogar die Frauen und Töchter der Minenarbeiter als Klöpplerinnen vereinnahmte.
Ein Museum im Schloss von Idrija, das mit seiner Architektur aus Renaissance- und Barockelementen die Stadt beherrscht, legt den Schwerpunkt auf eine Ausstellung unter der Überschrift „Fünf Jahrhunderte Zinnoberbergbau“ und präsentiert zudem Produkte der örtlichen Klöpplerinnen. Darüber hinaus können Besucher den Schacht Antonius besichtigen, der im Jahr 1500 abgeteuft wurde und damit einer der ältesten noch erhaltenen Bergwerksschächte Europas ist. Die Untertagetour führt 1.500 Meter in die Stollenanlagen der Mine hinein. Drinnen erläutern audio-visuelle Darstellungen und figürliche Inszenierungen die hier praktizierten Abbaumethoden. Außerdem ist dort die unterirdische Dreifaltigkeits-Kapelle aus der Mitte des 18. Jahrhunderts zu sehen. Sie entstand zu einer Zeit, als das Bergwerk seine größte Blüte erlebte.
Ein Museum im Schloss von Idrija, das mit seiner Architektur aus Renaissance- und Barockelementen die Stadt beherrscht, legt den Schwerpunkt auf eine Ausstellung unter der Überschrift „Fünf Jahrhunderte Zinnoberbergbau“ und präsentiert zudem Produkte der örtlichen Klöpplerinnen. Darüber hinaus können Besucher den Schacht Antonius besichtigen, der im Jahr 1500 abgeteuft wurde und damit einer der ältesten noch erhaltenen Bergwerksschächte Europas ist. Die Untertagetour führt 1.500 Meter in die Stollenanlagen der Mine hinein. Drinnen erläutern audio-visuelle Darstellungen und figürliche Inszenierungen die hier praktizierten Abbaumethoden. Außerdem ist dort die unterirdische Dreifaltigkeits-Kapelle aus der Mitte des 18. Jahrhunderts zu sehen. Sie entstand zu einer Zeit, als das Bergwerk seine größte Blüte erlebte.
