Aktuelles:
15.05.13
ERIH Jahreskonferenz 2013 - Bitte Termin vormerken und Call for papers now open
Die ERIH Jahreskonfernz 2013 – Back in the Ruhr
Konferenzthema: “Measuring the benefits of...
10.03.13
Ergebnisse der ERIH Konferenz 2012
Mehr als 100 Teilnehmer aus 15 europäischen Ländern nahmen an der ERIH Konferenz 2012 im September...
21.02.13
Vorträge für Konferenz gesucht: Rust, Regeneration and Romance: Iron and Steel Landscapes and Cultures
Das Ironbridge International Institute for Cultural Heritage, die Universität Birmingham and der...
Das Objekt
Industrielandschaft Ruhrgebiet: Das war einmal. Oder doch nicht? Der Nordsternpark in Gelsenkirchen nimmt den Begriff erfrischend wörtlich: Er kombiniert die behutsam restaurierten und modernisierten Gebäude einer stillgelegten Zeche mit den Gartenlandschaften einer ehemaligen Bundesgartenschau. Industriekultur und Natur, wohnen und arbeiten, erholen und genießen: Das alles fügt sich harmonisch zusammen. Symbolträchtige Zeichen für das Miteinander von Alt und Neu: das Strebegerüst eines klassischen Förderturms und der Neubau einer Stahlbogenbrücke über den Rhein-Herne-Kanal. Hinter den historischen Ziegelfassaden von Waschkaue, Lohnhalle und Magazingebäuden residieren heute IT- und Logistikunternehmen, Ingenieurbüros, Wasser- und Wohnungsgesellschaften. Wie lebenswert das einstige Bergwerksgelände ist, zeigen zudem Biergarten, Restaurant, Festplatz, Appartments und Einfamilienhäuser. Besucher von nah und fern finden in den attraktiv gestalteten Grünanlagen reichlich Zerstreuung. Die reicht vom „Kinderland“ samt ausgedehntem Abenteuerspielplatz über Kletterpark und Beachvolleyball bis zu einer der größten Modelleisenbahnen der Welt. In einem 63 Meter langen Bergbaustollen führen ehemalige Kumpel durch die unterirdische Zechenvergangenheit, und wo früher rußgeschwärzte Kohlenfrachter beladen wurden, bietet jetzt ein leuchtend weißes Amphitheater Unterhaltung für 6.100 Zuschauer. Gleich nebenan liegt der Schiffsanleger. Wer will, kann von dort aus die Route der Industriekultur fortsetzen - an Bord eines Ausflugsbootes zum Alten Schiffshebewerk Henrichenburg oder zum Gasometer am CentrO in Oberhausen.
Die Zeche Nordstern war einmal die nördlichste Zeche des Reviers. Ihre Anfänge gehen auf die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Noch 1955 förderten hier 4.400 Bergleute rund 1,2 Millionen Tonnen Kohle. Der Großteil der erhaltenen Gebäude entstand um 1930 nach den Plänen desselben Architektenteams, das auch Schachtanlage XII der Zeche Zollverein in Essen entwarf. 1993 endete der Bergwerksbetrieb. Nur vier Jahre später verwandelte eine Bundesgartenschau die unansehnliche Industriebrache in ein Blumenmeer. Heute ist der Nordsternpark moderner Dienstleistungsstandort, lebendiges Wohnviertel und Freizeitpark zugleich.
Die Zeche Nordstern war einmal die nördlichste Zeche des Reviers. Ihre Anfänge gehen auf die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Noch 1955 förderten hier 4.400 Bergleute rund 1,2 Millionen Tonnen Kohle. Der Großteil der erhaltenen Gebäude entstand um 1930 nach den Plänen desselben Architektenteams, das auch Schachtanlage XII der Zeche Zollverein in Essen entwarf. 1993 endete der Bergwerksbetrieb. Nur vier Jahre später verwandelte eine Bundesgartenschau die unansehnliche Industriebrache in ein Blumenmeer. Heute ist der Nordsternpark moderner Dienstleistungsstandort, lebendiges Wohnviertel und Freizeitpark zugleich.
