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Bergbaumuseum


Museo Minerario di Abbadia San Salvatore
Piazzale R Rosare 2
Abbadia San Salvatore
Italy
Tel +39 (0) 577 - 778324

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Das Objekt

Abbadia San Salvatore, eine Kleinstadt mit etwa 7.000 Einwohnern, liegt 70 Kilometer südlich von Siena und westlich der Autobahn bzw. Eisenbahnlinie Florenz-Rom. Der Ort geht auf die Mitte des 8. Jahrhunderts zurück und entlehnt seinen Namen einem bedeutenden Benediktinerkloster. Er liegt an der östlichen Flanke des Monte Amiata, eines erloschenen Vulkans, dessen 1.738 Meter hohe Spitze seit 1910 von einem kolossalen eisernen Gipfelkreuz bekrönt wird. Der Berg war eine der ergiebigsten europäischen Quellen für Zinnober, das die Grundlage für Quecksilber bildet. Bergbauaktivitäten sind hier seit prähistorischen Zeiten nachweisbar. In großem Stil erfolgte der Abbau jedoch erst 1897. Bis in die frühen 1970er Jahre wurde der Zinnober in Form von Stollen- und Schachtbergwerken abgebaut und in der Nähe weiterverarbeitet.

Im Zentrum des Museums steht ein Gebäude mit Glockenturm, das einst als Verwaltungszentrale diente. Die darin gezeigte Ausstellung umfasst Mineralproben, Werkzeuge und Fotomaterial. Das umgebende Gelände ist als Museumspark gestaltet und bietet Besuchern u. a. Gelegenheit, einen der Stollen mittels einer Grubenbahn zu erkunden.