Aktuelles:
15.05.13
ERIH Jahreskonferenz 2013 - Bitte Termin vormerken und Call for papers now open
Die ERIH Jahreskonfernz 2013 – Back in the Ruhr
Konferenzthema: “Measuring the benefits of...
10.03.13
Ergebnisse der ERIH Konferenz 2012
Mehr als 100 Teilnehmer aus 15 europäischen Ländern nahmen an der ERIH Konferenz 2012 im September...
21.02.13
Vorträge für Konferenz gesucht: Rust, Regeneration and Romance: Iron and Steel Landscapes and Cultures
Das Ironbridge International Institute for Cultural Heritage, die Universität Birmingham and der...
Les Maitres du Feu - Route du Feu
Maîtres du feu à Amay – Route du feu
Rue de Bende 5
B-4540 Amay
Belgium
Tel +32 (0) 85 - 240417
Webseite >>
Das Objekt
Größer könnten die Kontraste kaum sein: Verträumt liegt im Tal der Maas das Städtchen Amay mit seinem historischen Zentrum, den engen Gassen, seinen Schlössern und Klöstern im Schatten der mächtigen Kühltürme des Kernkraftwerks von Huy. Barocke bürgerliche Pracht und die Zeugnisse der Industrialisierung liegen hier eng beieinander. Das war bereits in der Vergangenheit so. Die Bodenschätze waren die Grundlage für eine ausgedehnte Industrie: Kalkstein, Alaunschiefer, Ton oder Schwefel wurden mit Hilfe des Feuers zersetzt, gebrannt, oxidiert, geröstet. Das Feuer veredelte die Rohstoffe und brachte den Menschen in den Ziegelwerken, den Kalköfen, den Alaunhütten oder den Bergwerken Arbeit und Brot – und nicht selten auch im Laufe des Arbeitslebens schwere Krankheiten.
Daran erinnert die Ausstellung „Maîtres du Feu” in einer ehemaligen Schmiede eines Kalkwerks am Rande der Stadt, die aus dem Jahr 1897 stammt. Mit Hilfe aktueller Ausstellungstechnik und moderner Informationsmedien stellen sich diese „Meister“ den Besucherinnen und Besuchern vor: Arbeiter und Fachleute, die die Rohstoffe formten und bearbeiteten und die Basis der wallonischen Industrie bildeten. Anschaulich werden nicht nur die Verarbeitungsprozesse vor Augen geführt, z.B. durch kleine Experimente während geführter Rundgänge, sondern auch das schwere Leben der Beschäftigten, die Knochenarbeit, die sie zu leisten hatten, und ihre armseligen Wohnbedingungen.
Was drinnen erklärt wird, kann man im Außengelände erleben: Direkt neben der Schmiede befindet sich das inzwischen aufgegebene Kalkwerk und an der Zufahrstraße stehen noch die mächtigen Kalköfen. Und nach wie vor wird gearbeitet. Beispielsweise in den nahe gelegenen Steinbrüchen, wo wochentags die Lkw ihre schwere Ladung abtransportieren – zu den modernen Arbeitsstätten der „Meister des Feuers”.
Daran erinnert die Ausstellung „Maîtres du Feu” in einer ehemaligen Schmiede eines Kalkwerks am Rande der Stadt, die aus dem Jahr 1897 stammt. Mit Hilfe aktueller Ausstellungstechnik und moderner Informationsmedien stellen sich diese „Meister“ den Besucherinnen und Besuchern vor: Arbeiter und Fachleute, die die Rohstoffe formten und bearbeiteten und die Basis der wallonischen Industrie bildeten. Anschaulich werden nicht nur die Verarbeitungsprozesse vor Augen geführt, z.B. durch kleine Experimente während geführter Rundgänge, sondern auch das schwere Leben der Beschäftigten, die Knochenarbeit, die sie zu leisten hatten, und ihre armseligen Wohnbedingungen.
Was drinnen erklärt wird, kann man im Außengelände erleben: Direkt neben der Schmiede befindet sich das inzwischen aufgegebene Kalkwerk und an der Zufahrstraße stehen noch die mächtigen Kalköfen. Und nach wie vor wird gearbeitet. Beispielsweise in den nahe gelegenen Steinbrüchen, wo wochentags die Lkw ihre schwere Ladung abtransportieren – zu den modernen Arbeitsstätten der „Meister des Feuers”.
