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20.01.10
Neue Regionale Route in Polen schließt sich dem ERIH Netzwerk an
Die Woiwodschaft Schlesien ist eine weitere Adresse auf der Europäischen Route der Industriekultur....
13.01.10
Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 ist eröffnet
Das Ruhrgebiet ist Kulturhauptstadt Europas 2010.
10.11.09
Reusing Industrial Heritage TICCIH Conference - Call for Papers läuft bis 16. November 2009
TICCIH hat seine erste gemeinsame Konferenz mit ICOHTEC (The International Committee for the...
Besucherbergwerk F60
Bergheider Straße 4
03238 Lichterfeld
Brandenburg
Germany
Tel +49 (0) 3531 - 608014
Webseite >>
Das Objekt
Sie sieht aus wie der Eiffelturm, nur heißt sie F60 und liegt quer in der Lausitzer Landschaft bei Lichterfeld: die größte noch erhaltene Abraumförderbrücke, die je gebaut wurde. Heute ist sie Star des Besucherbergwerks F60. Das führt nicht in die Tiefe, sondern halbwegs in den Himmel. Denn der Namen gebende Stahlkoloss kann unter der erfahrenen Leitung von Besucherführern auf einem Rundweg erklommen werden. Höhepunkt: eine Aussichtskanzel 80 Meter über der Erde. Von dort schweift der Blick über eine Wüstenei, die bis 1992 der Braunkohletagebau Klettwitz-Nord war. Doch die Natur gewinnt wieder an Boden. Dafür sorgt ein Restloch, das nun geflutet wird: der Bergheider See. Sein stetig steigender Wasserspiegel soll schon bald Zentrum eines Erholungsgebiets sein. So entsteht aus der Kraterlandschaft allmählich eine neue Welt, die industrielle Vergangenheit und Naturerlebnis miteinander verbindet. Die Brücke in diese Zukunft schlägt die F60, deren gewaltige Stahlkonstruktion abendliche Licht- und Klanginstallationen effektvoll in Szene setzen. Wer das noch mit einer der beliebten Nachtführungen verbindet, glaubt sich auf ein startendes Raumschiff versetzt.
Seine Geschichte
Die F60: ein zum Sterben verurteilter Dinosaurier der Technikgeschichte? 11.000 Tonnen Stahl, verteilt auf eine Länge von 502 Metern und dazu erschaffen, pro Stunde bis zu 29.000 Kubikmeter Abraum zu bewegen: alles Schrott? Dabei ging diese gigantische Maschine, deren Bau noch zu DDR-Zeiten begann, erst 1991 in Betrieb. Das Problem: Nach der Wende gab es keine Abnehmer mehr für die hochwertige Braunkohle. Das bedeutete auch das Aus für die F60 – nach nur 13 Dienstmonaten. Sprengen, zerlegen, entsorgen: So lautete daraufhin der Plan der zuständigen Bergbaugesellschaft. Doch dann kam alles ganz anders…
Die Vorgeschichte: Gut 150 Jahre sorgt die Braunkohle in der Lausitz für Lohn und Brot. Ihre großflächige Förderung verwandelt die Region vielerorts in eine Mondlandschaft. 1949 wird der Tagebau Klettwitz erschlossen. Neun Jahre später entwickeln DDR-Ingenieure so genannte Einheitsförderbrücken, deren wachsende Ausmaße im Typ F60 ihren Höhepunkt finden. Von den ehemals fünf Exemplaren wird eins alle anderen überleben: das Besucherbergwerk F60. Dass „der liegende Eiffelturm der Lausitz“ noch steht, geht auf das Konto einer Hand voll engagierter Menschen aus Lichterfeld und Umgebung. Ihnen gelingt es, das kolossale Industriedenkmal im Jahr 2000 zum Flaggschiff der neu eröffneten Internationalen Bauausstellung Fürst-Pückler-Land zu machen. Das Nutzungskonzept sieht außerdem vor, den ehemaligen Tagebau Klettwitz-Nord in eine naturnahe Erlebnislandschaft umzuwandeln. 2001 beginnt die Flutung des zukünftigen Bergheider Sees, im Mai 2002 erlebt das Besucherbergwerk F60 seine feierliche Einweihung. Für die nächsten Jahre geplant: schwimmende Ferienhäuser, ein Bootshafen, Badestrände und ein Hüttendorf. Dazu kommen schon jetzt jede Menge Sportereignisse, Rockkonzerte, musikalische Galas und Opernaufführungen. Immer mehr Besucher zieht der Stahlriese namens F60 an – als einzigartiges Zeugnis für ein vergangenes Industriezeitalter und als Wegweiser des tief greifenden Wandels einer ganzen Region.
Die Vorgeschichte: Gut 150 Jahre sorgt die Braunkohle in der Lausitz für Lohn und Brot. Ihre großflächige Förderung verwandelt die Region vielerorts in eine Mondlandschaft. 1949 wird der Tagebau Klettwitz erschlossen. Neun Jahre später entwickeln DDR-Ingenieure so genannte Einheitsförderbrücken, deren wachsende Ausmaße im Typ F60 ihren Höhepunkt finden. Von den ehemals fünf Exemplaren wird eins alle anderen überleben: das Besucherbergwerk F60. Dass „der liegende Eiffelturm der Lausitz“ noch steht, geht auf das Konto einer Hand voll engagierter Menschen aus Lichterfeld und Umgebung. Ihnen gelingt es, das kolossale Industriedenkmal im Jahr 2000 zum Flaggschiff der neu eröffneten Internationalen Bauausstellung Fürst-Pückler-Land zu machen. Das Nutzungskonzept sieht außerdem vor, den ehemaligen Tagebau Klettwitz-Nord in eine naturnahe Erlebnislandschaft umzuwandeln. 2001 beginnt die Flutung des zukünftigen Bergheider Sees, im Mai 2002 erlebt das Besucherbergwerk F60 seine feierliche Einweihung. Für die nächsten Jahre geplant: schwimmende Ferienhäuser, ein Bootshafen, Badestrände und ein Hüttendorf. Dazu kommen schon jetzt jede Menge Sportereignisse, Rockkonzerte, musikalische Galas und Opernaufführungen. Immer mehr Besucher zieht der Stahlriese namens F60 an – als einzigartiges Zeugnis für ein vergangenes Industriezeitalter und als Wegweiser des tief greifenden Wandels einer ganzen Region.
Öffnungszeiten
März bis Oktober:
täglich 10.00-19.00 Uhr
November bis Februar:
Mittwoch bis Sonntag, Feiertag 11.00-16.00 Uhr
Nachtlichtführung Freitag, Samstag, Feiertag
März, April, September, Oktober 19.00-20.00 Uhr
Mai bis August 19.00-22.00 Uhr
November bis Februar nach Voranmeldung
Führungen möglich; fremdsprachliche Führungen;
täglich 10.00-19.00 Uhr
November bis Februar:
Mittwoch bis Sonntag, Feiertag 11.00-16.00 Uhr
Nachtlichtführung Freitag, Samstag, Feiertag
März, April, September, Oktober 19.00-20.00 Uhr
Mai bis August 19.00-22.00 Uhr
November bis Februar nach Voranmeldung
Führungen möglich; fremdsprachliche Führungen;
Service-Einrichtungen
Empfohlene Aufenthaltsdauer 2 Stunden
Dauer einer geführten Tour 90 Minuten
Eintritt kostenpflichtig
Barrierefreier Zugang bitte Hinweise auf Webseite beachten
Angebote für Kinder Spielplatz, museumspädagogische Angebote, Führungen für Kinder
Gastronomie Café, Picknickplätze
Besucherzentrum beim Objekt Ja
Museumsshop Ja

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