Aktuelles:
15.05.13
ERIH Jahreskonferenz 2013 - Bitte Termin vormerken und Call for papers now open
Die ERIH Jahreskonfernz 2013 – Back in the Ruhr
Konferenzthema: “Measuring the benefits of...
10.03.13
Ergebnisse der ERIH Konferenz 2012
Mehr als 100 Teilnehmer aus 15 europäischen Ländern nahmen an der ERIH Konferenz 2012 im September...
21.02.13
Vorträge für Konferenz gesucht: Rust, Regeneration and Romance: Iron and Steel Landscapes and Cultures
Das Ironbridge International Institute for Cultural Heritage, die Universität Birmingham and der...
Museum der Arbeit | Speicherstadt
Wiesendamm 3
22305 Hamburg
Germany
Tel +49 (0) 40 - 4281330
Webseite >>
Das Objekt
Telefon, Glühbirne, Fotoapparat: Was heute selbstverständlich ist, war um 1900 eine Revolution. Doch der technische Fortschritt hatte seinen Preis. Das zeigt etwa das Spuckfläschchen für Tuberkulosekranke – Ausdruck der armseligen Arbeits- und Lebensbedingungen in den damaligen Großstädten. Im Hamburger Museum der Arbeit, beheimatet in einer ehemaligen Gummiwarenfabrik, steht vor allem eine Frage im Mittelpunkt: Wie hat die Industrialisierung den Alltag der Menschen verändert? Antwort darauf geben verschiedene Werkstätten und Wohnungseinrichtungen, Maschinen und Anlagen, Werkzeuge und Haushaltsgegenstände. Dabei ist auch der Besucher gefordert: An Druckmaschinen kann er mit Hilfe von gelernten Setzern kleinere Drucksachen herstellen oder an alten Metallpressen aus Kupferblech Medaillen prägen.
Spannende Einblicke versprechen überdies die Außenposten des Museums, das Hafenmuseum sowie das Speicherstadtmuseum in der Speicherstadt mit ihrer charakteristischen norddeutschen Backsteingotik. Dort, nahe dem Hamburger Hafen, lagerten einst Kaffee, Kakao und andere wertvolle Importgüter. Führungen und Verkostungen machen die Welt dieses traditionsreichen Handelsplatzes wieder lebendig.
Spannende Einblicke versprechen überdies die Außenposten des Museums, das Hafenmuseum sowie das Speicherstadtmuseum in der Speicherstadt mit ihrer charakteristischen norddeutschen Backsteingotik. Dort, nahe dem Hamburger Hafen, lagerten einst Kaffee, Kakao und andere wertvolle Importgüter. Führungen und Verkostungen machen die Welt dieses traditionsreichen Handelsplatzes wieder lebendig.
Seine Geschichte
"Parlograph“, das klingt fast poetisch. So hieß das Diktiergerät zu einer Zeit, als es noch Kaufmannskontore und Handlungsgehilfen gab. In einer Hafenstadt wie Hamburg verdienten die ihr Geld häufig mit Rohstoffen aus Übersee. Einer davon war Naturkautschuk, und eine der Firmen, die damit groß wurden, war die New-York-Hamburger Gummi-Waaren Compagnie. Gegründet wurde sie 1871 im Stadtteil Barmbek und wuchs schnell zum Großbetrieb heran. Dieser Entwicklung setzten erst Bombenschäden im Zweiten Weltkrieg ein Ende, das Unternehmen siedelte daraufhin nach Harburg über. Zurück blieb eines der ältesten noch existierenden Fabrikensembles Hamburgs – eine verfallende Industrieruine, sporadisch genutzt von kleineren Betrieben und einem Stadtteilkulturzentrum. 1982 kam der Ort erstmals für ein Museum der Arbeit ins Gespräch, zehn Jahre später begannen die Sanierungs- und Umbaumaßnahmen. Das ehemalige Kesselhaus von 1896 nahm die Werkstätten des Museums auf, die Sammlungen residieren in der 1908 errichteten Neuen Fabrik, deren drittes, neu aufgestocktes Geschoss für Wechselstellungen reserviert ist. Seit der Eröffnung 1997 erleben die Besucher ein Museum, an dessen historischen Maschinen immer noch gearbeitet wird und in dem jeder selbst Hand anlegen kann. Ziel dabei ist es, mit der Technik auch die Arbeitswirklichkeit einzufangen.
Auf dem Museumshof steht TRUDE, die mit 14,3 m Höhe wohl größte und gefräßigste Dame Hamburg. Das 380 t schwere Schneidrad des Bohrers für die 4. Elbtunnelröhre hat beim Graben der 2560 m langen Tunnels ca. 400 000 Kubikmeter Erde verdaut.
Das Museum hat zwei Außernstellen: das Hafenmuseum sowie das Speicherstadtmuseum. Hinter den neugotischen Fassaden der um 1900 errichteten Speicherstadt verbergen sich moderne Errungenschaften wie Eisenskelettbau, hydraulischer Windenantrieb oder elektrische Beleuchtung. Zugleich war der Arbeitsalltag geprägt von dem erprobten Zusammenspiel zweier heute ausgestorbener Berufe: Die Quartiersleute lagerten die Waren im Auftrag der Händler fachmännisch ein, die Ewerführer sorgten mit ihren Lastkähnen für den reibungslosen Güterverkehr zwischen Schiff und Speicherhaus. Wie, das zeigt das Speicherstadtmuseum auf vielfältige Weise.
Das Hafenmuseum zeigt am Hansahafen rund um den historischen Kaischuppen 50A und dem Schaudepot den Wandel des Hamburger Hafens vom Stückgut- zum Containerumschlug.
Auf dem Museumshof steht TRUDE, die mit 14,3 m Höhe wohl größte und gefräßigste Dame Hamburg. Das 380 t schwere Schneidrad des Bohrers für die 4. Elbtunnelröhre hat beim Graben der 2560 m langen Tunnels ca. 400 000 Kubikmeter Erde verdaut.
Das Museum hat zwei Außernstellen: das Hafenmuseum sowie das Speicherstadtmuseum. Hinter den neugotischen Fassaden der um 1900 errichteten Speicherstadt verbergen sich moderne Errungenschaften wie Eisenskelettbau, hydraulischer Windenantrieb oder elektrische Beleuchtung. Zugleich war der Arbeitsalltag geprägt von dem erprobten Zusammenspiel zweier heute ausgestorbener Berufe: Die Quartiersleute lagerten die Waren im Auftrag der Händler fachmännisch ein, die Ewerführer sorgten mit ihren Lastkähnen für den reibungslosen Güterverkehr zwischen Schiff und Speicherhaus. Wie, das zeigt das Speicherstadtmuseum auf vielfältige Weise.
Das Hafenmuseum zeigt am Hansahafen rund um den historischen Kaischuppen 50A und dem Schaudepot den Wandel des Hamburger Hafens vom Stückgut- zum Containerumschlug.
Öffnungszeiten
Museum der Arbeit:
Montag 13.00-21.00 Uhr
Dienstag bis Samstag 10.00-17.00 Uhr
Sonntag, Feiertage 10.00-18.00 Uhr
Speicherstadtmuseum:
Montag - Freitag 10.00-17.00 Uhr
Samstag, Sonntag 10.00-18.00 Uhr
Hafenmuseum:
April bis Oktober
Dienstag - Sonntag 10.00-18.00 Uhr
Führungen möglich; fremdsprachliche Führungen;
Montag 13.00-21.00 Uhr
Dienstag bis Samstag 10.00-17.00 Uhr
Sonntag, Feiertage 10.00-18.00 Uhr
Speicherstadtmuseum:
Montag - Freitag 10.00-17.00 Uhr
Samstag, Sonntag 10.00-18.00 Uhr
Hafenmuseum:
April bis Oktober
Dienstag - Sonntag 10.00-18.00 Uhr
Führungen möglich; fremdsprachliche Führungen;
Service-Einrichtungen
Empfohlene Aufenthaltsdauer 2 Stunden
Dauer einer geführten Tour 60 Minuten
Eintritt kostenpflichtig
Barrierefreier Zugang vollständig
Angebote für Kinder museumspädagogische Angebote, Führungen für Kinder
Gastronomie Café
Museumsshop Ja

Tourismusinformation
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