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Veranstaltungen

Wege aus der Armut. Baden in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts | Furtwangen, German Clock Museum | German Clock Route
Viel Stoff. Textile Muster und Musterbücher 1900 bis 2000 | Dortmund, LWL Industrial Museum Zollern II/IV Colliery
Dessous - 150 Jahre Kulturgeschichte der Unterwäsche | Euskirchen, Rhineland Industrial Museum Mueller Cloth Mill
Tall Ships Photography Exhibition | Gloucester, National Waterways Museum and Gloucester Dock
HORCH - EIN AUDI! | Zwickau, August Horch Museum
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Aktuelles:

20.01.10

Neue Regionale Route in Polen schließt sich dem ERIH Netzwerk an

Die Woiwodschaft Schlesien ist eine weitere Adresse auf der Europäischen Route der Industriekultur....


13.01.10

Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 ist eröffnet

Das Ruhrgebiet ist Kulturhauptstadt Europas 2010.


10.11.09

Reusing Industrial Heritage TICCIH Conference - Call for Papers läuft bis 16. November 2009

TICCIH hat seine erste gemeinsame Konferenz mit ICOHTEC (The International Committee for the...


Europas Industrielles Erbe

Wo steht die erste Fabrik der Geschichte? Die größte Dampfmaschine, die je konstruiert wurde? Die einstmals modernste Zeche der Welt?

Die Industrialisierung Europas hat das Gesicht unserer Erde verändert. Zurück bleibt ein reiches industriekulturelles Erbe. Das ist über ganz Europa verteilt – ein riesiges Netzwerk. Man muss es nur aktivieren. Genau das tut ERIH: die Europäische Route der Industriekultur. Sie ist eine aufregende Entdeckungsreise zu den Meilensteinen der europäischen Industriegeschichte.

 

Was bedeutet ERIH?

Ob begehbare Produktionsstätte, industrieller Landschaftspark oder interaktives Technologiemuseum: ERIH verbindet sie alle. ERIH, das ist die Europäische Route der Industriekultur - ein Netzwerk der wichtigsten Standorte des industriellen Erbes Europas. Das Rückgrat bilden die so genannten Ankerpunkte. Gemeint sind die herausragenden Industriedenkmäler im einstigen Herzen der Industriellen Revolution: zunächst in Großbritannien, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg und Deutschland. Doch das ist nur der Anfang. Denn ERIH wird wachsen - bis an die Grenzen Europas.

 

Ankerpunkte

Der Name sagt es schon: In den Ankerpunkten ist jede Menge verankert. Zuallererst der große Rahmen: Die Ankerpunkte veranschaulichen die gesamte Bandbreite der europäischen Industriegeschichte. Dann das attraktive touristische Angebot vor Ort: Besucher aller Altersstufen können hier Industriekultur "live" erleben - durch interessante Führungen, Multimedia-Präsentationen und herausragende Events. Und nicht zuletzt sind die Ankerpunkte zugleich Ausgangspunkte für die regionalen Routen.

 

Regionale Routen

Jede Region hat ihre Spezialitäten: Was für Küche und Gaumen gilt, trifft auch auf die europäische Industriekultur zu. Deren Stärke liegt tatsächlich genau darin: aus vielfältigen Traditionen ein großes Ganzes zu machen. Die regionalen Routen erschließen Landschaften und Gebiete, denen die europäische Industriegeschichte ihren Stempel aufgedrückt hat. Das Ruhrgebiet zum Beispiel. Oder Südwales, die "erste Industrienation der Welt". Dazu gehören immer auch weniger bedeutende Industriedenkmäler - die kleinen Räder im großen Getriebe.

 

Europäische Themenrouten

Stichwort Bodenschätze: Welche wurden wann, wo und wie aus der Erde geholt? Stichwort Textilproduktion: Welche Meilensteine markieren den Weg von der Faser zur Fabrik? Stichwort Transport und Kommunikation: Was waren die Gleise der Industriellen Revolution? Die Themenrouten greifen bestimmte Fragen der europäischen Industriegeschichte auf und zeichnen mögliche Verbindungslinien. Denen folgen sie europaweit und zu den unterschiedlichsten Industriedenkmälern. Das Ergebnis: ein "Schaltplan" der gemeinsamen Wurzeln europäischer Industriekultur.