

Grenzen haben die Region entlang der Saar, Lothringen und Luxemburg über die Jahrhunderte bewegt und nachhaltig geprägt. Grenzverläufe wechselten nach Kriegen, wo heute zwei Bindestriche die Großregion „Saar-Lor-Lux" mühelos verbinden. Dabei galt, ohne die lothringische Minette kein Stahl an der Saar. Untertage galten diese Grenzen nicht. Eisenerz lagerte im Südwesten Luxemburgs und schob sich in Richtung Nancy hinab. Kohleflöze dehnten sich über die bayrischen wie preußischen Anteile am Saarrevier aus. Ein weltweiter Rohstoffmarkt bedeutete später das Ende für Erz und Stahl der Großregion.
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