11./12. November 2011 im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund
Die Industriekultur ist ein Alleinstellungsmerkmal für ganz Nordrhein-Westfalen. Ihre Stärken liegen in der authentischen Substanz sowie in ihren Themen und Angeboten für Kultur, Bildung und Tourismus eines bis heute vitalen Industrielandes. Mit erheblicher Unterstützung der Landesregierung entstand eine weltweit einmalige industriekulturelle Landschaft von Museen, von Erinnerungsstätten der Industriearbeit, Symbolen des Strukturwandels und Spielstätten für die Kultur der Gegenwart. Sie agieren in unterschiedlicher Trägerschaft und in regionalen, überregionalen und internationalen Netzwerken, in denen kommunale Verbände wie der Regionalverband Ruhrgebiet (RVR), Stiftungen und engagierte Bürgerinnen und Bürger vor Ort die industriekulturellen Zeugnisse der regionalen Geschichte und Identität bewahren und weiter entwickeln.
Vor diesem Hintergrund führen die Akteure der Industriekultur in Nordrhein-Westfalen am 11. und 12.11.2011 gemeinsam die Tagung „Industriekultur 2020. Positionen und Visionen für Nordrhein-Westfalen“ durch. Zwei Tage lang diskutieren Vertreter der Industriekultur mit Vertretern aus den Bereichen Politik, Kultur, Bildung, Wissenschaft und Touristik über Gegenwart und Zukunft der Industriekultur.