ENERGIE-Route Lausitzer Industriekultur in "industrie-kultur"

März 2009 /

ERIH e.V. kooperiert auch in 2009 mit dem Fachmagazin "industrie-kultur". In der aktuellen Ausgabe 01/2009 wird die Regionale Route in der Lausitz vorgestellt.

Auf der "ENERGIE-Route Lausitzer Industriekultur" können Touristen lückenlos die Gewinnung, Verarbeitung und Verstromung der Braunkohle an Originalstandorten erleben. Die Bandbreite reicht vom „liegenden Eiffelturm“, wie die gewaltige Abraumförderbrücke F60 in Lichterfeld genannt wird, über die imposanten Biotürme der ehemaligen Großkokerei in Lauchhammer bis hin zur Energiefabrik Knappenrode oder einem der modernsten Braunkohlekraftwerke in Schwarze Pumpe mit samt dazugehörigem aktiven Tagebau. Idealer Ausgangspunkt für Erkundungen sind die IBA-Terrassen in Großräschen, das Besucherzentrum der Internationalen Bauausstellung. All diese Orte erzählen die Arbeits-, Industrie- und Sozialgeschichte der Region ganz authentisch und führen auch neue Zukunftsperspektiven einer im Strukturwandel befindlichen Region vor Augen.

Fachmagazin "industrie-kultur" >>
ENERGIE-Route Lausitzer Industriekultur >>


Tagung "Industriekultur in Sachsen. Neue Wege im 21. Jahrhundert"

März 2009 /

Gemeinsame Tagung der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und des Sächsischen Industriemuseums am 20. und 21. März 2009 im Deutschen Hygiene-Museum Dresden

Sachsen kann selbstbewusst auf eine reiche, über 200 Jahre alte Industrietradition zurückblicken. Doch nicht selten wird Industriekultur einseitig als Verlustgeschichte geschrieben. Ungleich spannender ist es, das Thema aus Sicht der industriellen und kulturellen Gegenwart Sachsens zu diskutieren, insbesondere im Hinblick auf Potenziale für die Zukunft. Die Veranstalter der Tagung wollen dazu beitragen, dass die Industrie­kultur in Sachsen stärker wahrgenommen wird. Darüber hinaus sollen die damit verbundenen zentralen Aufga­ben und Ziele deutlich gemacht und Handlungsempfehlungen ausgesprochen werden.

„Unser Ziel ist es, der außerordentlichen Vielfalt der Produkte, Standorte und prägenden Persönlichkeiten gerecht zu werden, die Sachsens Industriekultur heute wie in der Vergangenheit auszeichnen“, sagt Ralph Lindner, Direktor der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Themen der Tagung sind der Umgang mit Industriebrachen und der Industriearchitektur als Problem der Kommunen oder als Aufgabe von Projektentwicklern, das traditionsorientierte Marketing der Uhrenproduktion in Glashütte und das Selbstverständnis des Auto­mobilbaus am Beispiel von BMW Leipzig. Ebenso werden Fragen der technischen und natur­wissenschaftlichen Bildung, des musealen Umgangs mit Industriekultur sowie Perspektiven von der Stadtplanung über die Nutzung von Bergbaufolgelandschaften und der Denkmalpflege bis hin zur touristischen Vermarktung erörtert.

Die Tagung wird am Freitag, 20. März, um 9:30 Uhr mit einer Rede des Sächsischen Staatsministers des Innern, Dr. Albrecht Buttolo eröffnet. Im Anschluss sprechen und diskutieren namhafte Wissenschaftler sowie praxiserfahrene Fachleute und Planer aus dem In- und Ausland, darunter Prof. Dr. Peter Woditsch (Deutsche Solar AG, Vorstandssprecher, Freiberg/Sa.), Prof. Dr. Ulrich Borsdorf (Ruhr Museum Essen, Gründungsdirektor), Peter Claussen (BMW Werk Leipzig, Werkleiter i.R.) und Bertram Schulze (Leipziger Baumwollspinnerei Verwaltungsgesellschaft, Geschäftsführer).

Die Veranstaltung schließt am Samstag um 13.30 Uhr mit einer Podiumsdiskussion zur Zukunft der Industriekultur in Sachsen, moderiert von Andrea Elis.

Bisher haben sich rund 100 Teilnehmer zur Tagung angemeldet. Anmeldungen sind auch im Tagungsbüro vor Ort möglich (Tagungsgebühr 30/15 Euro).Informationen:


ERIH Jahreskonferenz 2008 - "Altes Eisen ist nicht genug"

November 2008 /

Die ERIH-Jahreskonferenz zeigt die europäische Industriekultur als touristischen Erfolgsfaktor

Die Themen Industriekultur und Tourismus standen im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreskonferenz der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH) am 14. und 15. November 2008. Der Tagungsort, der diese beiden Themen in besonderer Weise verkörpert, war daher bewusst gewählt: das Welterbe Zollverein in Essen, das pro Jahr zwischen 800.000 und einer Million Besucher empfängt.


Neuer ERIH Verein – Mitgliedsunterlagen liegen nun vor

Oktober 2008 /

Mitglied werden

Im Februar 2008 hat ERIH einen eingetragenen Verein gegründet, um die Fortführung des ERIH Netzwerkes sicherzustellen. Nun ist es endlich soweit, alle bürokratischen Hürden sind genommen und die Eintragung des ERIH – Europäische Route der Industriekultur e.V. ist rechtskräftig.


ERIH - Jahreskonferenz 2008 mit Schwerpunktthema "Industriekultur und Tourismus"

September 2008 /

Anmeldefrist läuft

Die Europäische Route der Industriekultur (ERIH) lädt zu ihrer diesjährigen Jahreskonferenz am 14. und 15. November 2008 im Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen ein. Schwerpunktthema der Konferenz ist in diesem Jahr „Industriekultur und Tourismus“. Vertreter von Standorten und aus dem Tourismus  aus verschiedenen Ländern stellen Ansätze vor, wie das „Nischenthema“ Industriekultur doch zum Reiseanlass werden kann.
Die Konferenz beginnt am Freitag gegen 14 Uhr mit einer Exkursion zu verschiedenen Standorten im Ruhrgebiet. Am Samstag stehen von 11 bis 16 Uhr Vorträge und Präsentation auf dem Programm.
Für Mitglieder des ERIH e.V. ist die Teilnahme an der Konferenz kostenfrei. Nicht-Mitglieder sind herzlich willkommen und bezahlen einen Tagungsbeitrag von 75 Euro.
Wir haben ein Hotelzimmerkontingent im Intercity Hotel in Essen reserviert (Details siehe Anmeldeformular).

Programm
Anmeldeformular


Treffer 31 bis 35 von 68

< Vorherige

1

2

3

4

5

6

7

Nächste >